Kommentar von Dr. Ilse Ertl zum aktuellen Statement von ALDI zu den Haltungsformen für Nutztiere

Nicht nur Aldi sondern auch Rewe und Penny haben heute erklärt, bis 2030 nur noch Frischfleisch aus der Haltungsform 3 und 4 in ihren Eigenmarken anbieten zu wollen.

Das ist gut für die Tiere und für uns Menschen, denn wer möchte schon Fleisch von Tieren essen, die gentechnisch verändertes Futter bekommen haben – zumindest dann, wenn es einem mal bewusst wird.

Erst die Haltungsform 3 und 4 verspricht auf genverändertes Futter zu verzichten und den Tieren einen Freilauf im Außengehege zu ermöglichen. Ausgerechnet der Billig-Einzelhändler Aldi setzt mit dieser Entscheidung eine neue Messlatte die die lamentierende Politik vor Tatsachen stellt.

Ab jetzt gilt es für die Politik die kleineren meist familiengeführten landwirtschaftlichen Betriebe zu unterstützen, damit sie mit der neuen Marschrichtung Schritt halten können. Den großen Betrieben in der Fleischwirtschaft wird Aldi die Investitionen in den Stallumbau vorfinanzieren und sie dadurch vertraglich an sich binden. Und was ist mit verarbeitetem Fleisch also z.B. das Fleisch in der Wurst?

Na, da ist es natürlich Wurst was drin ist. Hier sind auch weiterhin Haltungsform 1 und 2 möglich. Also doch nur ein Feigenblatt das Aldi hier ins positive Licht rückt? Nun immerhin. Es wurde ein wichtiger Schritt in Richtung Staatsziel Tierschutz getan. Das das jetzt nicht zum Nachteil der Landwirte gerät, das ist nun Aufgabe der Politik, die sich ja so lange um dieses Thema gedrückt hat.

Interview mit Dr. Ilse Ertl 

zur Nominierung als Bundestagskandidatin für den Wahlkreis Altötting-Mühldorf.

Bei einer Sitzung des Freien Wähler Kreises Altötting und Mühldorf wurde diese Entscheidung abgestimmt.

Hubert Aiwanger über die Grünen

Politiker der Grünen bezeichnete der Freie-Wähler-Chef als „Großstadt-Ökologen“.

Sie forderten Enteignungen, hätten aber selbst noch nie zwei Steine aufeinandergesetzt.

Die Grünen hätten „selber noch nie Dreck unterm Fingernagel gehabt, höchstens gelbe Fingernägel vom Kiffen“.

Mit Blick auf Juso-Chef Kevin Kühnert und den Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck sagte Aiwanger:

„Wir brauchen keine rot-grünen Deutschland-Vernichter.“